Geschichte der Schreinerei Wenger

1978 kaufte Ernst Wenger die Produktionsstätten der Storenfabrik Rindlisbacher in Münchenbuchsee. Im ersten Stock richtete er einen Schreinereibetrieb für allgemeine Schreinerarbeiten ein. Mit einem gelernten Schreiner und einem Hilfsarbeiter wurden hauptsächlich Arbeiten im Dorf und in der näheren Umgebung ausgeführt. Rasch wurden die Platzverhältnisse zu eng. Ein Schopf als Holzlager wurde angebaut. Im Dachgeschoss entstand eine Aufstockung, ein ansehnliches Büro. Die anfangs vermietete Fläche im Erdgeschoss kam als neuer Bankraum dazu. Im ersten Stock entstand der Maschinenraum. Investitionen in Fenstermaschinen, Kantenleim- und Bohrautomaten sicherten Aufträge in den Bereichen Fenster und Laboreinrichtungen. Fünf bis sieben Mitarbeiter, sowie ein bis zwei Lehrlinge und ein Projektleiter zählten zur Belegschaft.

1989 entschloss sich Ernst Wenger einen Neubau in fast gleicher Grösse an das bestehende Gebäude anzubauen. Erstmals waren alle Produktionsräume auf einem Stock und mit einem Lift ins Erdgeschoss verbunden. Die Flächen im Erdgeschoss und das alte Büro wurden vermietet. Die Belegschaft wuchs teilweise auf über 22 Mitarbeiter.

1991 entstand die E. Wenger Schreinerei AG als eigenständige Firma. Hauptsächlich produzierte Produkte waren Fenster, Laboreinrichtungen und allgemeine Schreinerarbeiten.

1995 mit dem Einstieg von Sohn Markus begann die vermehrte Ausrichtung auf den Küchenbau. Mit Spital- und Spezialeinrichtungen für Röntgenzentren konnte das Tätigkeitsfeld rasch ausgebaut werden.

2005 übernahm Markus Wenger zusammen mit seiner Frau Daniela die Firma und die Liegenschaften. Ernst Wenger unterstützte bis zu seiner Pensionierung Ende 2007 die neuen Eigentümer.

2006 begann der Komplettumbau der Firma. Die Fensterproduktion wurde eingestellt. Im bis anhin vermieteten Erdgeschoss wurden Wände ausgebrochen, Stützen eingezogen, Elektroinstallationen und Absaugungen eingerichtet. Im Sommer konnte die neue CNC-Maschine in Betrieb genommen werden. Der neue Spritzraum im ersten Stock erleichterte die Arbeit und führte zu spürbar besserer Qualität. Der Schwerpunkt der Produktepalette liegt bei Spitaleinrichtungen, Küchenbau und exklusiveren Innenausbauten.

2010 erfuhr die Liegenschaft eine Komletterneuerung. Die Wohnungen wichen einer grosszügigen Küchenausstellung. Die Fassade wurde energetisch stark verbessert und optisch in ein neues Licht gerückt.

2011 konnte die neue Küchenausstellung eröffnet werden.

2014 wird die Ausstellung komplett erneuert und erweitert. Mit Häcker-Küchen aus Deutschland ist erstmals ein Handelsprodukt fester Bestandteil des Sortiments.
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